Eine Schwarmkunstaktion in Hannover zum Wa(h)rencharakter von Sexualität und Kunst

Den ganzen Sommer 2012 werden das Historische Museum, hannoversche
Straßen zwischen dem Museum und dem Marstall, sowie ein Tabledance-Club
zur großen und zur ungewöhnlichen Bühne für die Kunst.
Hinter Strich-Code stehen die Künstlerinnen Ulrike Enders, Dagmar
Schmidt, Kerstin Schulz und der Künstler Franz Betz sowie die Journalistin Susanne Lindau. Die fünf haben ein Kunstprojekt ins Leben gerufen, bei dem die Arbeit rund um den käuflichen Sex einerseits und um die käufliche Kunst andererseits durch Lichtskulpturen, Plastiken Fotografien und einer Preisetiketten- Installation hinterfragt wird.
Das „Prostitutionsgesetz“ vom 1.1.2002 machte freiwillige Sexarbeit zu einer legalen Erwerbstätigkeit. Strich-Code will den gesellschaftlichen Diskurs über Sexarbeit zehn Jahre danach anstoßen. Millionen von Sonderpreisetiketten
laden dazu ein, sich mit den Themen Wertschätzung, Transparenz, Intimität,
Sexualität, Käuflichkeit, Kunst und Kommerz neu zu beschäftigen.

flyer als pdf: strichcode_flyer_2012

mehr dazu::

eine begleitende ausstellung zu weiteren arbeiten der künstlerinnen und künstlern ist in der galerie schinkel & sehl in planung: www.galerie-schinkel-sehl.de

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